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Beratungs- und Forschungsinstitut für innovatives nachhaltiges Wirtschaften

Innovationsmanagement

Innovationsmanagement ist die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen in Organisationen. Im Unterschied zu Kreativität, die sich mit der Entwicklung von Ideen beschäftigt, ist Innovationsmanagement auch auf die Verwertung von Ideen bzw. deren Umsetzung in wirtschaftlich erfolgreiche Produkte bzw. Dienstleistungen ausgerichtet.

Das Management von Innovationen ist Teil der Umsetzung der Unternehmensstrategie und kann sich auf Produkte, Dienstleistungen, Fertigungsprozesse, Organisationsstrukturen, Managementprozesse u. v. a. m. beziehen. Während Produktinnovationen in der Regel darauf abzielen, die Bedürfnisse von Kunden besser zu befriedigen, sind Prozessinnovationen meist auf Verbesserung von Effektivität und Effizienz von Verfahren ausgerichtet.

Der Begriff des Innovationsmanagements wird traditionell vor allem auf innerbetriebliche und industrielle Vorgänge bezogen. In der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung werden derzeit jedoch vermehrt die überbetriebliche Innovationsmanagement-Aspekte untersucht und ausgearbeitet. Betrachtungsobjekte sind z. B. Open Innovation, Systeminnovation, Innovationscluster oder innovative Regionen.

Hierbei treiben technologische, soziale und institutionelle Innovationen die Entwicklung voran, können erheblich zur Umweltentlastung beitragen und sichern die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Daher sind Innovationen ein essentieller Schlüssel für die Umsetzung der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung.

Im Kontext der Erneuerung der Nachhaltigkeitsstrategie nicht nur Deutschlands spielen die  Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals (SDGs)) eine wichtige Rolle. Die SDGs sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN), die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Die Ziele wurden in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der Millenniums-Entwicklungsziele (MDG) entworfen und traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft. Im Unterschied zu den MDG, die insbesondere Entwicklungsländern galten, gelten die SDGs für alle Staaten.

Aus Sicht der Wirtschaft ist der entscheidende Punkt, dass politische Lösungen alleine nicht ausreichen werden die 17 SDGs der Agenda 2030 zu erfüllen. Weltweit müssen daher von Grundlagenforschung bis digitalgestützten Produktentwicklungen alle Innovationsressourcen aktiviert werden. Die Rolle von Open Innovation rund um soziale und organisatorische Themen werden ebenso wichtig wie die Einbeziehung neuer Geschäftsmodelle zur Erschließung von Wertschöpfungspotentialen.  

Innovationsmanagement idealerweise kombiniert mit einem effektiven Nachhaltigkeitsmanagement stellt hierbei eine Fülle von Tools und Techniken zur Verfügung zur Erhöhung der Quote erfolgreicher und nachhaltiger Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen.


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